Mila van Daag

Kostümbildnerin

Mila van Daag studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und der Akademie Minerva im niederländischen Groningen Produktdesign, Architektur und Theater. Seit 2006 entwickelt sie projektbezogen Ausstattungen für Film und Theater. Nach drei Jahren als Ausstattungsassistentin am Stadttheater Gießen ist sie seit der Spielzeit 2012/13 Ausstattungsassistentin am Theater Erfurt. Eigene Arbeiten waren hier u. a. die Bühnenbilder für „Der Ring des Nibelungen (an einem Abend)“ und „Des Kaisers neue Kleider“ sowie das Bühnen- und Kostümbild für „Die Krönung der Poppea“, „Die Omama im Apfelbaum“ und „Kiss me, Kate“. Am Theater Waidspeicher gestaltete sie die Kostüme u. a. für "Die Glasmenagerie", "Die Liebe der kleinen Mouche“, "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn", „Animalisten“ und für die Koproduktion mit dem Theater Erfurt "Die Heimkehr des Odysseus". In der Spielzeit 2020/2021 gestaltet sie die Spielerkostüme für „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“.

Annette Gleichmann

Regisseurin

Annette Gleichmann ist geboren und aufgewachsen in Erfurt. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung als stomatologische Assistentin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie beim Fernsehen der DDR und an verschiedenen Theatern, u. a. war sie Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, am freien Theater „Medea Ost“ und beim freien Theater „Medea West“. Von 1992 bis 1996 war sie als Schauspielerin am Burgtheater Wien, danach u. a. am Jungen Staatstheater Berlin (Theater an der Parkaue), am Volkstheater Rostock und am Stadttheater Dessau. Seit 2000 ist sie freischaffend, u. a. als Dozentin an der Berliner Schule für Schauspiel und an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Abt. Puppenspielkunst. Seit 2005 ist sie auch als Autorin und Regisseurin tätig. Sie inszenierte u. a. am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, am Theater des Lachens Frankfurt/Oder, am Theater Konstanz, am Theater Plauen-Zwickau und am Stadttheater Fürth. Von 2014 bis 2016 war sie Direktorin des Puppentheaters am Theater Plauen-Zwickau. Am Theater Waidspeicher inszenierte sie 2018 „Prinz Bummelletzter“ und in der Spielzeit 2019/2020 „Kasper Mütze: Wie man einen Riesen foppt“.

Bärbel Haage

Ausstatterin

Bärbel Haage wurde 1975 in Erfurt geboren. Die bildende Künstlerin, Illustratorin, Theater- und Filmemacherin studierte von 1994 bis 1997 an der traditionsreichen Prager Kunsthochschule Bühnenbild für Puppentheater.

Sie war seither an einer Vielzahl von Schauspiel- und Puppentheaterproduktionen als Bühnen- und Puppenbildnerin beteiligt. Von 2002 bis 2005 war sie Ausstattungsleiterin des Dresdner Puppentheaters. In den letzten Jahren realisierte sie vier deutsch-tschechische Animationsfilmprojekte und arbeitete mehrfach mit dem tschechischen Forman-Theater. Die gemeinsamen Produktionen wurden mehrfach mit den höchsten tschechischen Theaterpreisen ausgezeichnet.

Am Theater Waidspeicher gestaltete sie Puppen, Bühne und Kostüme für die Kinderinszenierungen „Das Orakel oder Der Bär, der Pfau und das Geheimnis des alten Hasen“ und „Rumpelstilzchen”.

Ira Hausmann

Ausstatterin

Gisa Kuhn

Kostümbildnerin

Gisa Kuhn studierte Kostümbild in Hamburg und war anschließend als Ausstattungsassistentin am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Seit 2003 arbeitet sie als Kostüm- und Bühnenbildnerin für Bühne und Film sowie als Stylistin und Gewandmeisterin.

Ihre Engagements als Ausstatterin führten sie beispielsweise an die Hamburgische Staatsoper, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Theater Chemnitz, die Musikalische Komödie Leipzig, die Oper Halle, das Theater Oberhausen, das Theater Lübeck, das Prinzregentheater München und das Mainfranken Theater Würzburg.

Für das Theater Waidspeicher entwarf sie bisher Ausstattungen für „Drei Mal Leben“ und „Die Goldberg-Variationen“ sowie Kostümbilder für „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ und „Der Sturm". Im Februar 2020 entwarf und realisierte sie die Puppenkostüme für „Atlas der abgelegenen Inseln“.

Gisa Kuhn lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


 

Fotograf: Werner Hinniger

Kerstin Schmidt

Ausstatterin

Kerstin Schmidt wurde 1960 in Halle/Saale geboren. Von 1978 bis 1980 absolvierte sie eine Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin. Von 1980 bis 1983 folgte ein Studium zur Diplommodegestalterin. Dem schloss sich von 1983 bis 1989 ein Direkt-/ Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin/Weißensee an. Seit 1990 ist sie freiberufliche Ausstatterin für Schauspiel-, Opern- und Figurentheaterinszenierungen. Seit 2010 betreibt sie zusammen mit Frank Alexander Engel die „Engel-Schmidt Produktion“. Mit Frank Alexander Engel stattete sie die Inszenierungen "Metamorphosen", "Menschen im Hotel“ "Die sieben Raben", "Amadeus", "Das kalte Herz“, "König Lear", „Das Hölzerne Pferd“, "Spieglein, Spieglein an der Wand" und "Der Meister und Margarita" aus. In der Spielzeit 2020/2021 übernimmt sie zusammen mit Frank Alexander Engel die Ausstattung für „Pinocchio“.

Janna Skroblin

Ausstatterin

Janna Skroblin wurde 1974 in Rostock geboren. Von 1993 bis 2001 studierte sie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden, am Dartington College of Art (UK) und an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2001 ist sie freischaffend im Bereich Bühnen- und Kostümbild, Puppenbau, Museum- und Eventgestaltung, Holzskulptur und anderes mehr. Sie arbeitete für verschiedene deutsche Theater, u. a. Maxim Gorki Theater Berlin, Admiralspalast Berlin, Wuhlheide und Waldbühne Berlin, Staatsschauspiel Leipzig, Staatstheater Hannover, Staatsschauspiel Dresden, Theater Konstanz. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Rainald Grebe, René Marik, Annette Gleichmann, Tilla Kratochwil und Britta Geister. Für das Theater Waidspeicher übernahm sie zusammen mit Ira Hausmann in der Spielzeit 2019/20 die Ausstattung für „Kasper Mütze: Wie man einen Riesen foppt“.

Juliane Solvång

Puppen- und Schauspielerin

Juliane Solvång wurde 1978 in Berlin geboren und arbeitete nach dem Abitur zunächst als Bühnen- und Kostümassistentin, bevor sie von 1999 bis 2003 das Studium der Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ absolvierte. Im Jahr 2008 verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt nach Schweden. Als Puppenspielerin, Ausstatterin und Schauspielerin war sie für verschiedene Theater in Deutschland, der Schweiz und im skandinavischen Raum tätig. In den vergangenen Jahren lag ihr Arbeitsschwerpunkt vor allem auf Visual Storytelling und Fotografie. Im Jahr 2019 entschied sie sich für eine Rückkehr nach Deutschland mit Erfurt als ihrer neuen Heimatstadt. Am Theater Waidspeicher ist sie als Puppen- und Schauspielerin in der Inszenierung „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ unter der Regie von Matthias Thieme zu sehen.

Kristine Stahl

Puppenspielerin und Regisseurin

Kristine Stahl wurde 1967 in Schwerin geboren. Von 1986 bis 1990 studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin, Abteilung Puppenspielkunst. Es folgten Engagements in Erfurt, Halle und Naumburg. Neben ihrer Tätigkeit als Puppen- und Schauspielerin arbeitete sie als Regisseurin und Ausstatterin für verschiedene deutsche Puppentheater, u. a. in Karlsruhe, Magdeburg, Naumburg, Chemnitz, Bautzen, Erfurt und Leipzig.
Von 2009 bis 2017 war Kristine Stahl am Theater Waidspeicher als Puppen- und Schauspielerin engagiert. Als Regisseurin inszenierte sie hier unter anderem „Tintenherz“, “Leon Pirat“ und "Das Orakel oder Der Bär, der Pfau und das Geheimnis des alten Hasen". In der Spielzeit 2020/2021 übernimmt sie die Regie und die Gesamtausstattung für die Kinderinszenierung „Abends zieht der Mond die Strümpfe aus“ und die Regie für „Fesche Lola, brave Liesel“.

Als Gast ist sie in der Spielzeit 2020/2021 zu sehen in:
Das kalte Herz
Die sieben Raben

Maria-Elisabeth Wey

Puppen- und Schauspielerin

Maria-Elisabeth Wey wurde in Berlin geboren und wuchs dort auf. Nach ihrem Diplom an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin folgten Engagements u. a. in Berlin, Jena, Meiningen, Dresden, Gera sowie am Neuen Schauspiel Erfurt. Seit dem Jahr 2003 wirkte sie in über 40 Inszenierungen am Theater Erfurt mit, u. a. in „Anatevka“, „Der Gott des Gemetzels“, „Urfaust“, „Der Eingebildete Kranke“, „Ein Sommernachtstraum“, in diversen Erfurter Domstufen-Inszenierungen für Kinder sowie in Musical-, Operetten- und Weihnachtsmärchen-Inszenierungen. Maria-Elisabeth Wey ist außerdem als freischaffende Dozentin für Schauspiel, Pantomime und Maskenspiel tätig. Darüber hinaus baute sie Puppen und Figuren für verschiedene Theater.

Zahlreiche Gastspiele führten sie u. a. nach Mexiko, Kuba, Nicaragua, Dänemark, Frankreich, Polen und Österreich.

Als Gast ist sie in der Spielzeit 2020/2021 zu sehen in:
Animalisten

Leon Altmann

Musiker

Der Berliner Leon Altmann begann ab dem Alter von 6 Jahren eine über 10jährige musikalische Ausbildung in Bratsche und Geige. Seit 2001 war er langjähriges Mitglied des Jugendsinfonieorchesters Georg Friedrich Händel Berlin. Seine erste Komposition entstand im Alter von 14 Jahren. Seit 2005 produziert er Musik für Theaterinszenierungen und Filme, u. a. „Schah-mat” (2005) an der Berliner Schule für Schauspiel, „Die Regentrude” (2011) am deutsch-sorbischen Volkstheater Bautzen, „Bonnie und Clyde” (2011) am Theater Konstanz, „Wolfszeit” (2014) am BAT Berlin, „Ein Schaf für's Leben” am Kleistforum Frankfurt/Oder sowie für den Film „Dawn of the Darks” (2006).

Leon Altmann ist selbst Musiker und produziert Musik auch in anderen Genres (bevorzugt im Hip Hop, elektronische Musik) und arbeitet hier mit verschiedenen Berliner Bands und Musikern zusammen.

Am Theater Waidspeicher komponierte er in der Spielzeit 2019/2020 Musik und Sounds für die Inszenierung „Kasper Mütze: Wie man einen Riesen foppt”.

Andres Böhmer

Musiker

Andres Böhmer wuchs als Enkel eines Kirchenkantors in Berlin auf und begeistert sich seit seiner Kindheit für Musik. Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthaltes in Uppsala/Schweden entdeckte er als Jugendlicher die Liebe zur Gitarre und zur Musikschreiberei. Er absolvierte ein Musikstudium mit Hauptfach Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.

Als Bandleader und Sideman war Andres Böhmer im In- und Ausland unterwegs. Während dieser Zeit entstanden zahlreiche eigene Alben, die bei verschiedenen deutschen Jazzlabels veröffentlicht wurden. Darüber hinaus ist er seit längerem deutschlandweit als Komponist, Produzent und Livemusiker für Bühnen- und Filmmusiken tätig. Bisherige Partner waren, neben vielen mitteldeutschen Stadttheatern, auch Gruppen und Solokünstler der freien Szene von Figurentheater, Tanztheater bis zu Comedy und Reiseshow.

Für das Theater Waidspeicher komponierte er 2009 die Musik für „Moby Dick" und 2017 für „Das Orakel oder Der Bär, der Pfau und das Geheimnis des alten Hasen“. In der Spielzeit 2020/2021 ist er für die Musik der Inszenierung „Vier Märchen von Himmel und Erde“ verantwortlich.

Carsten Bürger

Ausstatter

Carsten Bürger, Jahrgang 1972, studierte als gelernter Holzbildhauer an der Burg Giebichenstein Halle (Saale) Spiel- und Lernmitteldesign. Neben anderen künstlerischen Arbeitsfeldern arbeitet der Dresdner seit 2002 als Ausstatter und Puppenbauer mit verschiedenen Theatern zusammen. So entstanden an der Kleinen Bühne Naumburg „Pinguine können keinen Käsekuchen backen“, am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen „König und Königin Drosselbart“, am Theater der Jungen Welt Leipzig „Kleine Meerjungfrau“ und „Weihnachten bei Tiger und Bär“, am Theater der Jungen Generation Dresden „Die Schwarze Mühle“, am Dresdner Projekttheater „Nur ein Tag“. Am Theater Waidspeicher übernahm er die Ausstattung und die Gestaltung der Puppen für „Leon Pirat“ und die Gestaltung der Puppen für die Kinderinszenierung „Ritter Tristan und Prinzessin Isolde“.

Frank Alexander Engel

Regisseur und Ausstatter

Frank Alexander Engel wurde 1965 in Pasewalk geboren. Von 1990 bis 1994 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch“ Berlin, Abteilung Puppenspielkunst. Danach führten ihn Engagements als Spieler an die Staatsoper Berlin und an das Südthüringische Staatstheater Meiningen sowie als Regisseur, Ausstatter und Spieler an das Theater Junge Generation Dresden. Seit 1998 verantwortet er eigene Inszenierungen und Ausstattungen für Figurentheater und Oper. Von 2003 bis 2011 war er als Regisseur, Ausstatter und Spieler am Puppentheater der Stadt Magdeburg engagiert. Seit 2010 betreibt er zusammen mit Kerstin Schmidt die "Engel-Schmidt Produktion". Seit 2001 brachte Frank Alexander Engel als Regisseur und Ausstatter für das Theater Waidspeicher bislang neun Inszenierungen auf die Bühne: "Metamorphosen", "Menschen im Hotel", "Die sieben Raben", "Amadeus", "Das kalte Herz“, "König Lear“, „Das Hölzerne Pferd“, "Spieglein, Spieglein an der Wand" und "Der Meister und Margarita“. In der Spielzeit 2020/2021 übernimmt er Regie und Ausstattung für „Pinocchio“.

Johannes Frisch

Musiker und Komponist

Der Improvisationsmusiker, Kontrabassist und Komponist Johannes Frisch lebt in Karlsruhe. Seit Jahrzehnten gibt er als Improvisator, Bandmitglied und Theatermusiker Konzerte, spielt auf Festivals und arbeitet mit Kolleg*innen in ganz Europa und Übersee zusammen. Er arbeitet als Komponist für spartenübergreifende Projekte, macht Musik für Tanz, Stummfilm und Theater, insbesondere für Figurentheater. Seit 1990 arbeitet er regelmäßig mit Frank Soehnle und dem figurentheater wilde&vogel zusammen. Zahlreiche Arbeiten mit rat'n'X entstanden für das Figurentheater Tübingen, er schrieb Theatermusik unter anderem für das Theaterhaus Mannheim, das Badische Staatstheater und das Nationaltheater Mannheim. Aktuelle Bandprojekte sind das Kammerflimmer Kollektief, The Schwarzenbach mit Dietmar Dath, das Trio Moscow by Heart mit dem aus Russland stammenden Amerikaner Misha Feigin und die Zusammenarbeit mit Ralf Wehowsky. Er veröffentlichte bisher rund drei Dutzend Vinyl-LPs, CDs und Hörspielmusiken.

Im Theater Waidspeicher übernahm er in der Spielzeit 2019/2020 die musikalische Einstudierung für „Animalisten“.

Christian Georg Fuchs

Regisseur

Christian Georg Fuchs wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Er studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dort war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Es folgten zahlreiche Inszenierungen im Musiktheater, Schauspiel und Figurentheater u. a. in Hamburg, Weimar, Leipzig, Naumburg, Erfurt, Magdeburg, Neuss, Bautzen, Dessau und Chemnitz.

Von 2011 bis 2014 arbeitete Christian Georg Fuchs als Dramaturg und Pressedramaturg am Theater Waidspeicher Erfurt.

Von 2014 bis 2016 arbeitete er als freiberuflicher Regisseur an verschiedenen Theatern, u. a. in Erfurt, Bautzen, Leipzig. Von 2016 bis 2018 war er Leiter des Kinder- und Jugendtheaters am Theater Nordhausen. Am Theater Waidspeicher inszenierte er u. a. “Die unendliche Geschichte", "Göttliche Komödie", "Ritter Tristan und Prinzessin Isolde“, "Paulas Reisen", „Atlas der abgelegenen Inseln“ und in Koproduktion mit dem Theater Erfurt die Opern „König Arthus“ (2011), „Der Ring des Nibelungen (an einem Abend)“ (2013) und "Die Heimkehr des Odysseus“ (2016). In der Spielzeit 2020/2021 übernimmt er die Regie für „Bilder deiner großen Liebe“.

Udo Hemmann

Komponist und Musiker

Udo Hemmann wurde 1968 in Weimar geboren. Von 1991 bis 1995 studierte er Bassgitarre an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Er spielt in verschiedenen Bands. Seit 1990 wirkte er in zahlreichen Theaterproduktionen, u. a. in Weimar, Erfurt, Jena, Meiningen, Suhl, Baden-Baden, als Komponist, Sänger, Instrumentalist, Arrangeur und musikalischer Leiter mit. Udo Hemmann komponierte am Theater Waidspeicher die Musik u. a. für die Inszenierungen "Leon Pirat" und "Das Märchen von Trollkind und Königskind“. In der Spielzeit 2017/18 gestaltete er Arrangements und die Musik für "Rumpelstilzchen".

Atif Mohammed Nor Hussein

Regisseur, Ausstatter

Atif Mohammed Nor Hussein wurde 1967 in Berlin (Ost) geboren. Er studierte Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Danach war er bis 2001 freischaffend als Puppenspieler, Schauspieler, Bühnen- und Kostümbildner, Puppenbauer und Regisseur tätig, u. a. am Maxim-Gorki-Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am TAT Frankfurt (Main), an der Oper Frankfurt und am Theater Waidspeicher Erfurt. Von 2001 bis 2009 arbeitete er für das Puppentheater Halle, das Opernhaus Halle und die Wiener Festwochen. Seit 2009 ist er wieder freischaffend tätig. Atif Mohammed Nor Hussein führte Regie für die Inszenierung „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“.

Raphael Köhler & Christian Scheibe

NIVRE Film & Studio GmbH
Mediale Bühne

Peter Lutz

Ausstatter | Puppenbau

Peter Lutz wurde 1971 in Baden-Baden geboren und studierte von 1992 bis 1996 an der Schauspielschule „Ernst Busch” in Berlin Puppenspiel. Noch während des Studiums erhielt er mit der Inszenierung „Weihnachten bei Iwanows” am Maxim Gorki Theater Berlin den Friedrich-Luft-Preis sowie mit „Die Maßnahme” den Max-Reinhardt-Preis beim Treffen der Schauspielschulen in Stuttgart. Als Puppenspieler war er auch für den Kinofilm „The Neverending Story III” der Jim-Henson-Company tätig. Nach dem Studium arbeitete Peter Lutz zunächst als freier Puppenspieler und Puppenbauer, so zum Beispiel am Schauspiel Frankfurt/Main. Von 1998 bis 2000 war er am Theater des Lachens in Frankfurt/Oder engagiert. Seitdem arbeitet er wieder als freier Puppenspieler und Ausstatter für verschiedene Theater, wie beispielsweise für das Hans-Otto-Theater in Potsdam, das Theater Basel, das Staatstheater Stuttgart, das Badische Staatstheater Karlsruhe, die Bayerische Staatsoper, das Residenztheater und Metropoltheater in München, die Theater Konstanz, Würzburg und Marburg sowie für die Puppentheater in Magdeburg, Erfurt, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Naumburg, Karlsruhe und Bautzen.

Am Theater Waidspeicher baute er die Puppen für die Inszenierungen „Das Fräulein von Scuderi” (2013), „Göttliche Komödie” (2015) und „Atlas der abgelegenen Inseln” (2020).

Florian Schmigalle

Puppenbauer

Florian Schmigalle wurde 1979 in Weimar geboren. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Möbeltischler. Von 2001 bis 2002 war er Praktikant bei Udo Schneeweiß und Katrin Sellin im Atelier des Theaters Waidspeicher. Danach studierte er von 2002 bis 2006 Design im Fachbereich Holzgestaltung an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Schneeberg/Erzgebirge. Seit 2007 ist er selbständig mit eigener Werkstatt als freiberuflicher Holz- und Objektgestalter, er baut Spielobjekte und abstrakte Figuren, leitet Kreativkurse für Erwachsene und arbeitet mit Kindern und Jugendlichen an Schulen und kulturellen Einrichtungen. 2013 baute er zusammen mit Kathrin Sellin und Udo Schneeweiß Figuren für das Stück “Der kleine Hobbit” für das Puppentheater Meinigen. Am Theater Waidspeicher gestaltete er zusammen mit Kathrin Sellin die Holzmarionetten für Tennessee Williams' „Die Glasmenagerie“ und zusammen mit Ulrike Langenbein die Puppen für „Die Heimkehr des Odysseus“. In der Spielzeit 2017/18 gestaltete er die Handpuppen für die Inszenierung "Die Liebe der kleinen Mouche“. In der Spielzeit 2020/2021 baut er die Puppen für „Bilder deiner großen Liebe“.

Frank Soehnle

Regisseur

Frank Soehnle ist einer der national und international renommiertesten deutschen Figurenspieler und Regisseure. Er absolvierte von 1983 bis 1987 den Studiengang Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, leitete 1987 bis 1990 das Karlsruher Figurentheater und gründete 1991 das freie Tourneetheater „figuren theater tübingen“. Mit Solo- und Ensembleproduktionen gastiert er seither weltweit.

Seine europaweiten Regiearbeiten erforschen das Verhältnis von Spieler und Puppe und setzen visuelle Akzente in modernes und klassisches Textmaterial.
Die von Frank Soehnle gebauten Puppen sind häufig geschlechtliche, menschlich-animalische oder mythologische Zwitterwesen, er bevorzugt in offener Spielweise geführte Marionetten, jedoch reicht das Spektrum bis zu Objekten, die sich in Figuren verwandeln. Frank Soehnle ist außerdem als Dozent an diversen Hochschulen tätig (Stuttgart, Berlin, Charleville-Mézières, Jerusalem, Tours).

In der Spielzeit 2019/2020 übernahm er Regie und Bühnenbild für die Inszenierung „Animalisten“.

Nis Søgaard

Musiker

Matthias Thieme

Regisseur

Matthias Thieme wurde 1976 in Erfurt geboren, er studierte Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und Schauspielregie an der HfS „Ernst Busch“ Berlin.

Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er am Erfurter Kinder- und Jugendtheater „Die Schotte“, dem er nach wie vor als Gastregisseur verbunden ist. Zuletzt inszenierte er dort „Lysistrate“ (2016), „Tschick“ (2017) und „Der Besuch der alten Dame“ (2018). Seine Inszenierung „Romeo und Julia“ wurde 2011 mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis Amarena ausgezeichnet. Außerdem arbeitete er als Regisseur u. a. am Theater Plauen-Zwickau, am neuen theater halle, am Figurentheater Chemnitz, am Theater Stralsund/Greifswald sowie in Stendal, Zittau, Esslingen, Magdeburg, Rostock, Cottbus und Leipzig. Die Mehrzahl seiner Inszenierungen richtet sich an ein jugendliches Publikum.

Von 2010 bis 2013 war er Leitender Schauspielregisseur und Puppentheaterdirektor am Theater Plauen-Zwickau.

Die Inszenierung von Hermann Melvilles „Moby Dick“ in der Spielzeit 2008/09 war seine erste Zusammenarbeit als Regisseur mit dem Theater Waidspeicher. Seit 2016 inszenierte er hier „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“, "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn" und "Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes".

In der Spielzeit 2020/2021 übernimmt er die Regie für „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“.

Martin Vogel

Puppen- und Schauspieler, Regisseur

Martin Vogel wurde 1968 in Werdau geboren. Nach dem Abitur und der Arbeit in einer Fabrik studierte er Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Während des Studiums erhielt er ein Engagement als Schauspieler am Hebbel-Theater Berlin für die Robert-Wilson-Inszenierung „Doctor Faustus Lights the Lights“. Von 1994 bis 2004 war er als Puppenspieler am Städtischen Theater Chemnitz engagiert, dort wirkte er auch als Schauspieler / Sänger in Musicalproduktionen des dortigen Opernhauses mit. Von 2004 bis 2019 war er Ensemblemitglied des Theaters Waidspeicher. Hier stand er in 53 Inszenierungen auf der Bühne. Er spielte unter anderem den kriegsversehrten Dr. Otternschlag in „Menschen im Hotel“, den eingeborenen Harpurnier Queequeg in „Moby Dick“, den Sohn Tom in „Die Glasmenagerie“, Graf Gloster und Graf Kent in „König Lear“, die Müllerstochter Marie in „Rumpelstilzchen“, den zaubernden Staubfinger in „Tintenherz“, den außerirdischen Walter in „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ und zuletzt den Teufel Voland in „Der Meister und Margarita“.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist Martin Vogel freiberuflich als Puppenspieler, Schauspieler und Regisseur tätig.

Mit der Inszenierung „Vier Märchen von Himmel und Erde“ in der Spielzeit 2020/2021 gibt er am Theater Waidspeicher sein Debüt als Regisseur.

In der Spielzeit 2020/2021 ist er am Theater Waidspeicher als Gast zu sehen in:
Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn
Die sieben Raben