Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat

von Marc-Uwe Kling
in einer Spielfassung von Susanne Koschig und Matthias Thieme
Puppentheater ab 6 Jahre

Regie und Bühne: Matthias Thieme
Puppen: Kathrin Sellin
Spielerkostüme: Mila van Daag

Es spielen: Juliane Solvång, Heinrich Bennke
Die Premiere ist verschoben auf die Spielzeit 2021/2022.

Was passiert in einer Familie, wenn das Internet ausfällt?

Es sind Ferien. Mama und Papa müssen arbeiten, und Oma und Opa sollen auf Tiffany und ihre großen Geschwister aufpassen. Da passiert es! Das Internet ist kaputt. Auf der ganzen Welt! Oma hat es kaputt gemacht. Aber nur aus Versehen! Sie saß am Computer und machte ein paar Mal „klick, klick”. Was nun? Was macht man so ganz ohne Internet? Ohne Musik und Filme zum Streamen? Ohne Apps und Navi? Ohne Kontakt zur Welt? Alle sind ratlos, auch Mama und Papa, weil sie ohne Internet nicht arbeiten können. Doch da gibt es noch Opas altes Kofferradio und Schallplatten und Papier und Pappe und so manches gemeinsam zu erleben. Und das ganz ohne Internet!

Die Inszenierung wurde im Rahmen einer Projektförderung unterstützt durch die Sparkassenstiftung Erfurt.

Abends zieht der Mond die Strümpfe aus

von Kristine Stahl | Uraufführung
Puppentheater ab 3 Jahre | Dauer: 40 min
Regie und Gesamtausstattung: Kristine Stahl
Mitarbeit Ausstattung: Nadine Wottke
Puppen: Kathrin Sellin

Es spielen: Kathrin Blüchert, Tomas Mielentz
Premiere am 19. September 2020, um 15 Uhr

Eine Geschichte über die Angst vor der Dunkelheit

„Papaaa. Ich kann nicht einschlafen!“ ruft Lene immer wieder aus dem Kinderzimmer. Irgendwann muss doch mal Schluss sein, denkt Papa. Doch wer will schon allein im Dunkeln sein? Allein mit all den Schatten an der Wand und den Strumpfungeheuern unterm Bett, die plötzlich lebendig werden? Wie gut, dass es den alten Mond gibt, der sich in der Nacht bestens auskennt und viele Geschichten zu erzählen weiß.

Die Inszenierung wurde im Rahmen einer Projektförderung unterstützt durch die Sparkassenstiftung Erfurt.

Vier Märchen von Himmel und Erde

aus Frankreich, Grönland, Russland und Nordamerika | in einer Spielfassung von Martin Vogel
Uraufführung | Puppentheater ab 5 Jahre
„Steinsuppe” von Anaïs Vaugelade, aus dem Französischen von Tobias Scheffel
„Die Knochenfrau” nach Motiven eines Märchens der Inuit
„Die schlanke Birke” nach einem russischen Märchen
„Die goldenen Kraniche” nach einem nordamerikanischen Indianermärchen

Regie: Martin Vogel
Gesamtausstattung: Nadine Wottke
Komposition, Sound und Musikalische Einstudierung: Andres Böhmer

Es spielen: Kathrin Blüchert / Karoline Vogel, Paul Günther, Tomas Mielentz, Maurice Voß
Premiere am 10. Oktober 2020, um 15 Uhr

Vier Geschichten. Vier Puppenspieler. Vier Märchen aus vier Himmelsrichtungen erzählen von Begegnungen zwischen Himmel und Erde. Von einem alten Mann, den ein schlanker Birkenbaum mit Feuerholz und Gold beschenkt, von Kranichen, die sich nach einer Reise in den fernen Süden sehnen, von einem jungen Fischer, der im kalten Eismeer ein Skelett findet und von einem Stein, der den Tieren einen geselligen Abend verschafft. Vier kleine Theaterstücke aus Steinen und Knochen, aus Federn und Holz. Sie handeln von Menschen und Tieren, von Freiheit und Habgier, und vor allem von der wunderbaren Kraft der Liebe und der Gemeinschaft.

Bilder deiner großen Liebe

nach dem unvollendeten Roman von Wolfgang Herrndorf
in einer Spielfassung von Christian Georg Fuchs | Objekttheater ab 14 Jahre

Regie: Christian Georg Fuchs
Bühne und Objekte: Florian Schmigalle
Kostüme: Mila van Daag
Die Premiere wird verschoben.

Die Reise eines Mädchens, das nicht in diese Welt zu passen scheint

In seinem unvollendeten letzten Roman „Bilder deiner großen Liebe“ erzählt Wolfgang Herrndorf die Geschichte von Isa, einer Außenseiterin, die durch das Land streift. Ihre Begegnungen mit Menschen sind rätselhaft und dunkel. Sie trifft auf wirkliche Menschen und solche, die nur in ihrem Kopf existieren. Zwei davon stammen aus einem anderen Roman von Herrndorf, Maik und Tschick, denen sie auf einer Müllkippe begegnet und die mit einem geklauten Auto durch ein seltsames Deutschland unterwegs sind. Wir erleben mit Isa eine Reise wie im Fiebertraum, voller Kraft und Zorn, aber auch voller Poesie und Liebe, die dieses eigensinnige Mädchen in sich trägt.

Pinocchio

nach Carlo Collodi | in einer Spielfassung von Frank Alexander Engel
Puppentheater ab 8 Jahre | Dauer: 65 min

Regie: Frank Alexander Engel
Bühne, Kostüme und Puppen: Kerstin Schmidt und Frank Alexander Engel
Musik und Sound: Sebastian Herzfeld

Es spielen: Heinrich Bennke, Tomas Mielentz
Premiere am 19. Juni 2021, um 16 Uhr

Die Abenteuer der berühmten Holzpuppe im Widerstreit zwischen Pflicht und Neigung

Der Holzschnitzer Geppetto schafft sich aus einem Stück Holz eine Puppe – sie soll sein Sohn Pinocchio werden. Doch Pinocchio bleibt nicht brav beim Vater zu Hause, sondern rennt fort. Alle Mahnungen missachtend, stürzt er sich voll Neugier und Lebenshunger auf die Verlockungen der weiten Welt. Denn ist es nicht viel aufregender, ins Puppentheater zu gehen als in der Schule herumzusitzen? Ohne Wissen über die Welt wird Pinocchio zum Spielball zwischen Gut und Böse. Er fällt auf falsche Versprechen herein und verstrickt sich in Lügengeschichten. Wird es ihm nach seinen vielen Abenteuern am Ende gelingen, ein echter Junge zu werden?

Fesche Lola, brave Liesel

nach dem Buch von Heinrich Thies
in einer Spielfassung für Puppentheater von Kristine Stahl und Susanne Koschig
Puppentheater ab 16 Jahre
Regie und Bühne: Kristine Stahl
Puppen: Kathrin Sellin
Objekte und Requisiten: Nadine Wottke
Musikalische Einstudierung und Einspielung: Yulia Martynova

Es spielen: Kathrin Blüchert, Martin Vogel
Die Premiere wird verschoben.

Die Geschichte zweier ungleicher Schwestern

Anfang Mai 1945 kommt die berühmte Hollywoodschauspielerin Marlene Dietrich als amerikanische Soldatin mit den alliierten Truppen nach Deutschland. Sie kehrt zurück in ihr Heimatland, das sie fünfzehn Jahre zuvor verlassen und seitdem nie wieder betreten hat. Hier begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester Liesel, von der sie lange Zeit nichts mehr gehört hat. Die Spur führt ins Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Erzählt wird die Geschichte von zwei ungleichen Schwestern, von zwei Lebenswegen, die sich trennen und wieder kreuzen und die durch das Medium Film auf besondere Weise miteinander verbunden sind.

Wir danken Silke Ronneburg von der Deutschen Kinemathek - Marlene Dietrich Collection sowie RA Frieder Roth von Die Marlene Dietrich Collection GmbH in München für die freundliche Unterstützung.