Amadeus

Amadeus

Das Märchen von Trollkind und Königskind

Das Märchen von Trollkind und Königskind

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

Die Heimkehr des Odysseus

Die Heimkehr des Odysseus

Das kalte Herz

Das kalte Herz

Amadeus

von Peter Shaffer • Deutsch von Nina Adler • Puppentheater ab 13 Jahre

Premiere: Freitag, 18. September 2015

Regie: Frank Alexander Engel

Bühne, Puppen, Kostüme: Kerstin Schmidt und Frank Alexander Engel

Es spielen: Kathrin Blüchert, Heinrich Bennke und Tomas Mielentz

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten

Das Märchen von Trollkind und Königskind

nach einem nordischen Märchen von Helena Nyblom • ab 5 Jahre

Premiere: Samstag, 21. November 2015, um 15:00 Uhr

Regie: Kristine Stahl • Bühne, Kostüme und Puppen: Kathrin Sellin

Musik und Sound: Udo Hemmann

Es spielen: Karoline Vogel, Paul Günther, Martin Vogel

Dauer: 65 Minuten

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

von Joke van Leeuwen • aus dem Niederländischen übersetzt von Hanni Ehlers • ab 8 Jahre

Premiere: Freitag, 12. Februar 2016, um 19:30 Uhr

Regie: Susanne Heinke

Ausstattung: Kathrin Sellin

Es spielt: Kathrin Blüchert

Dauer: 60 Minuten

Die Heimkehr des Odysseus

Koproduktion mit dem Theater Erfurt

Die Heimkehr des Odysseus (Il Ritorno d’Ulisse in Patria)

Oper von Claudio Monteverdi in Bearbeitung von Samuel Bächli • ab 16 Jahre

Premiere: Samstag, 20. Februar 2016, um 19:30 Uhr im Theater Erfurt

Regie und Bühne: Christian Georg Fuchs

Kostüme: Mila van Daag • Puppen: Ulrike Langenbein und Florian Schmigalle

Puppenspiel: Kristine Stahl, Karoline Vogel, Paul Günther, Tomas Mielentz, Martin Vogel

Gesang: Máté Sólyom-Nagy, Katja Bildt, Anita Rosati, Kathrin Filip, Catriona Morison, Julian Freibott, KS Jörg Rathmann, Vazgen Ghazaryan

Philharmonisches Orchester Erfurt

Dauer: 2 Stunden, 40 Minuten (incl. Pause)

 

Das kalte Herz

von Wilhelm Hauff • ab 10 Jahre

Premiere: Freitag, 8. April 2016 um 19:30 Uhr

Regie: Frank Alexander Engel

Puppen, Bühne: Kerstin Schmidt und Frank Alexander Engel

Musik und Sound: Nis Sogaard

Es spielen: Kathrin Blüchert, Kristine Stahl, Heinrich Bennke,

Paul Günther, Tomas Mielentz

Amadeus

 

Das Märchen von Trollkind und Königskind

 

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

Die Heimkehr des Odysseus

Das kalte Herz

 

Amadeus

Mittelmaß trifft auf Genie

Wien, im November 1823. Zweiunddreißig Jahre nach Mozarts Tod gehen Gerüchte in der Stadt um: der berühmte Komponist soll ermordet worden sein und der Hofkomponist Antonio Salieri sei sein Mörder. Aus Eifersucht habe er Mozart umgebracht. Der alte Salieri erzählt in einer Rückblende von seinen Begegnungen mit Mozart.

 

Peter Shaffers Theaterstück aus dem Jahr 1979 holt die berühmte Ikone vom Sockel, indem es historische Gegebenheiten in eine spannende Kriminalhandlung einbettet und dabei den Menschen hinter dem Genie mit all seinen Stärken und Schwächen zeigt.

Das Märchen von Trollkind und Königskind

Eine Geschichte von vertauschten Kindern

 

In den Wäldern des Nordens sind sie zu Hause: die Trolle. Diese geheimnisvollen Märchenwesen mit zotteligen Haaren, dicken Nasen und großen Ohren stehlen gern kleine Kinder und legen an deren Stelle ihre eigenen ins Bettchen. So geschieht es auch in einem Königreich. Die zarte Prinzessin wird von Trollen entführt und an ihrer statt wird ein wildes Trollmädchen in die königliche Wiege gelegt. Beide wachsen in einer Welt auf, in die sie nicht zu passen scheinen und die sie gehörig durcheinander bringen.

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor

Die lange Reise eines mutigen Mädchens auf der Flucht vor dem Krieg

 

„Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor, wohnten wir woanders. Dort konnten alle ohne Mühe meinen Namen, in dem vier Ks vorkommen, aussprechen. Wo ich jetzt wohne, können die Leute das nicht. Deshalb sage ich jetzt erst mal, dass ich Toda heiße.“

 

Die erwachsene Toda erzählt rückblickend die Geschichte ihrer Flucht: Bis der Krieg in ihrem Land ausbricht, lebt sie glücklich zusammen mit ihrem Vater, der eine eigene Bäckerei hat. Doch dann muss er fort, um die einen gegen die anderen zu verteidigen. Er muss lernen, wie man ein Busch wird, um sich zu tarnen. Kurzfristig passt die Großmutter auf das Mädchen auf, doch als es Zuhause zu gefährlich wird, soll Toda über die Grenze ins Nachbarland zu ihrer Mutter. Auf dem abenteuerlichen Weg dorthin trifft Toda auf verschiedene Menschen: einen geldgierigen Schlepper, Kinder, die ihr Spielzeug herschenken sollen, einen Kommandeur, der nicht kommandieren kann.

 

Bei diesem Ein-Person-Stück sitzen die Zuschauer mit auf der Bühne und werden selbst zu einem aktiven Teil der Geschichte.

Die Heimkehr des Odysseus

Was ist stärker: das Schicksal oder die Liebe?

 

Penelope wartet auf ihren Mann, von dem sie nicht weiß, ob er überhaupt noch lebt, ob er sie überhaupt noch liebt. Der Krieger Odysseus kämpft sich seiner Heimat entgegen, von der er nicht weiß, ob es sie noch gibt und ob er dort noch geliebt wird.

 

Ein Paar in einer menschlichen Extremsituation stellt Claudio Monteverdi in den Mittelpunkt seiner Oper und leuchtet dessen Seelenlage musikalisch aus. Gegen das Schicksal, das von den Göttern über die Menschen verhängt wird, halten Penelope und Odysseus im Ungewissen aneinander fest. Puppen und Menschen werden in der dritten Koproduktion von Theater Waidspeicher und Theater Erfurt diese unterschiedlichen Sphären darstellen.

Das kalte Herz

Was ist besser: Reichtum oder Verstand?

 

Der Köhlerjunge Peter Munk ist unzufrieden mit seiner schlecht bezahlten und wenig respektierten Arbeit. Er träumt davon, reich und angesehen zu sein. Zwei Zauberwesen des Schwarzwaldes könnten seine Wünsche erfüllen. Aber um welchen Preis? Das freundliche Glasmännlein verhilft Peter zu Reichtum und Ansehen, doch ohne den dazu gehörigen Verstand verliert Peter alles wieder. So bleibt ihm nur der Gang zum dämonischen Holländer-Michel. Doch der verlangt im Gegenzug Peters Herz aus Fleisch und Blut. Der Holländer-Michel tauscht es gegen ein Herz aus Stein aus, und er verspricht Peter: „Weder Angst noch Schrecken, weder törichtes Mitleiden noch anderer Jammer pocht an solch ein Herz.” Peter muss sich entscheiden, was ihm im Leben wichtig ist ...

Diese Inszenierung wurde im Rahmen einer Projektförderung unterstützt durch die Sparkassenstiftung Erfurt.